Gehölzkunde - Rätsel für Februar & März

 
Diesmal suchen wir ein Gehölz aus einer der wohl vielfältigsten Gattungen. Wir kennen aus dieser Gattung sowohl Arten die sich zu Bäumen erster Ordnung entwickeln, Pflanzen, die zu buschigen Sträucher heranwachsen, als auch kriechende Exemplare, die hoch in den Alpen oder in den nördlichsten Gebieten Europas heimisch sind. 

Gefragt ist nach einer teilweisen heimischen Art, die wohl nur noch im östlichen Harz an ihren natürlichen Standort zu finden ist. Dies Gebiet war lange Zeit russisches Sperrgebiet und die Pflanzenwelt konnte sich ohne Eingriffe entwickeln. Weitere Vorkommen soll es noch in den Pyrenäen und den Karpaten geben. Der Strauch erreicht eine Höhe von 2 bis 3 m und besitzt einen aufstrebenden Wuchs. Die Blattoberseite ist glänzend grün, die Unterseite hell, fast etwas grün-bläulich. Dieser farbliche Unterschied gab der Pflanze auch eines seiner Synonyme.

Die Vermehrung erfolgt durch Steckholz. Der Strauch hat aufgrund seines Laubes, seines Habitus und auch seiner Blütenzierde im Frühjahr durchaus eine Berechtigung in unseren Gärten gepflanzt zu werden.

Gesucht wurde nach der ZweifarbigenWeide (Salix bicolor, auch syn. Salix schraderiana). Gewonnen hat diesmal Frau Kirstin Vach.

  Rätselgehölz  
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